Nürnberg-Infos

Allgemeines 

Zwischen Tradition und Innovation, urbaner Kultur und intakter Natur lässt es sich gut leben – und arbeiten. Nürnberg verbindet die Vorteile einer modernen, weltoffenen Halbmillionenstadt mit hoher Lebensqualität. Bei dem großen Freizeitangebot und dem spannenden und lebendigen Kulturleben gibt es zu jeder Jahreszeit viel zu entdecken. 

Nürnberg genießt als Messe- und Kongressstandort international ein hohes Ansehen und ist als eine attraktive Tourismus-Destination etabliert. Ob internationaler Kongress, ob Firmenveranstaltung oder Produktpräsentation - Nürnberg bietet für jede Gelegenheit das richtige Ambiente: lebendig, urban, weltoffen – gleichzeitig entspannt, überschaubar und mit viel persönlichem Touch.  

Welches Image man auch mit Nürnberg verbindet: In der Realität ergibt sich ein sehr vielschichtiges Mosaik. Da ist die weltoffene Wirtschaftsmetropole mit hervorragender Infrastruktur, zukunftsfähigen Branchen und steter Innovationskraft; der Wissenschaftsstandort mit angesehenen Hochschulen und Forschungseinrichtungen; die Kulturstadt mit einer vielfältigen Museumslandschaft und einem Reigen attraktiver Veranstaltungen; die soziale Stadt mit vorbildlichen Projekten und Einrichtungen. Da ist die in zahlreichen internationalen Umfragen bestätigte hohe Lebensqualität, die die über 500 000 Einwohner genießen. Und da ist ein quicklebendiges Miteinander verschiedener Kulturen, die das Stadtbild ebenso prägen wie das harmonierende Nebeneinander von Historie und Moderne. 

Nürnberg beflügelt

Museumsreife Kunst- und Kulturschätze

Nicht nur ein Besuch im Neuen Museum für Kunst und Design ist eine Reise nach Nürnberg wert. Mit dem Germanischen Nationalmuseum beherbergt die Stadt das wichtigste Museum für die Kulturgeschichte des deutschsprachigen Raums und darüber hinaus eines der weltweit bedeutendsten Spielzeugmuseen. Mehr als dreißig Museen bietet die Stadt Nürnberg ihren Bewohnern und Gästen. Einer von zahlreichen Gründen also, um wiederzukommen.

Memorium Nürnberger Prozesse

Im Schwurgerichtssaal des Nürnberger Justizpalastes wurde Weltgeschichte geschrieben. Vom 20. November 1945 bis 1. Oktober 1946 mussten sich hier führende Vertreter des nationalsozialistischen Regimes vor einem internationalen Gericht für ihre Taten verantworten. Das Verfahren hatte maßgeblichen Einfluss auf die Entwicklung des Völkerrechts bis in die Gegenwart. Bis heute ist der Saal 600 ein Ort der Rechtsprechung. Mit dem „Memorium Nürnberger Prozesse“ befindet sich im Dachgeschoss des Schwurgerichtsgebäudes eine Informations- und Dokumentationsstätte. Sie klärt auf über die Angeklagten und ihre Verbrechen, die 1946-49 durchgeführten "Nürnberger Nachfolgeprozesse" sowie die Auswirkungen der Verfahren bis in die Gegenwart.

Ein buntes Potpourri aus Kunst und Kultur 

Auf kunsthistorisch Interessierte warten in den Nürnberger Kirchen sowie auf dem weltberühmten Johannisfriedhof Momente der Ruhe, in denen es herausragende Vermächtnisse aus Gotik und Renaissance zu entdecken gibt. Ohne Hektik bummelt man gemütlich auf den Spuren von Albrecht Dürer, Veit Stoß, Martin Behaim oder Willibald Pirckheimer durch die historische Altstadt. Doch Nürnberg ist beileibe nicht im Mittelalter stehen geblieben, sondern beschäftigt sich auch mit seiner jüngeren Vergangenheit. Die Geschichte der Stadt in der Zeit des Nationalsozialismus ist hervorragend dokumentiert und illustriert.

Das Staatstheater Nürnberg 

In anderen Metropolen will man sich von Sparten trennen oder ganze Theater schließen. Nicht in der Stadt der Meistersinger. Opernhaus und Schauspiel des Staatstheaters Nürnberg strahlen frisch saniert in neuem Glanz und die Ensembles machen mit herausragenden Produktionen von sich reden. Das Nürnberger Publikum genießt Belcanto-Gesang auf höchstem Niveau, mitreißende Ballettabende, die trotz moderner Choreographie dem klassischen Tanz huldigen und philharmonische Konzerte zweier Orchester von internationalem Rang. Denn auch die Nürnberger Symphoniker veranstalten wie ihre Kollegen von der Oper, die Nürnberger Staatsphilharmonie, eigene Konzertreihen.

Shoppen, Gastro und Nightlife

Shopping von Luxus bis Low-Budget 

Beim Bummel durch Nürnbergs große Einkaufsmeilen findet man selbstverständlich all die bekannten Marken und Labels von Luxus bis Low-Budget, die heute zu einer modernen Großstadt dazugehören. Doch wer sich nach einer Pause in der Espressobar in eines der idyllischen Viertel unterhalb der Burg oder auf die Trödelmarktinsel verirrt, der entdeckt ausgefallene Geschäfte für Mode, Spielzeug, Schmuck oder Wohnaccessoires. Liebevoll dekorierte Schaufenster machen Lust auf eine Verkostung, auf einen Besuch im Antiquariat oder in der Kunstgalerie. 

Cocktails, Clubbing, Cabaret  

Pause, ein wenig erfrischen und dann ab ins Nürnberger Nachtleben. Am besten startet man in einem der lauschigen Biergärten oder in einer Cocktail-Lounge direkt am Wasser. Bei kühlem Wetter gibt’s natürlich trendige Bars und Kneipen für das Warm-up. Je nach Bewegungsdrang und Talent geht es hinterher in eines der vielen Live-Konzerte, in einen der angesagten Clubs, in die Karaoke-Bar oder ins Cabaret. Die meisten Locations liegen in der Altstadt und sind bequem zu Fuß zu erreichen. Im anderen Fall helfen U-Bahn und Bus oder ein freundlicher Taxifahrer. 

Nürnberger Spezialitäten

Foto: © Nürnberg Tourismus

Wer in Nürnberg ist, sollte unbedingt einmal Nürnberger Bratwürste probieren – nicht umsonst sind diese Köstlichkeiten bis weit über die Grenzen Deutschlands bekannt und beliebt! Über drei Millionen Stück werden täglich hergestellt und in die ganze Welt exportiert – die jährliche Produktionszahl wird mit einer Milliarde beziffert.

Die kulinarische Köstlichkeit gibt es als sechs, acht, zehn oder zwölf Stück mit Senf oder ganz traditionell mit Meerrettich, auch „Kren“ genannt. Typische Beilagen sind Sauerkraut, Kartoffelsalat oder Bauernbrot aus der Region. Neben der gegrillten Variante gibt es die Bratwürste auch als "Saure Zipfel". Die Bratwürste werden bei diesem Gericht in einem Sud aus Essig, Zwiebeln, Wein und Gewürzen gegart. Dabei laufen die Bratwürste leicht bläulich an, weswegen man sie auch "Blaue Zipfel" nennt.

Sehenswürdigkeiten

Nürnbergs berühmtester Sohn: Albrecht Dürer

Foto: © Nürnberg Tourismus

Albrecht Dürers Werke hängen in allen bedeutenden Kunstmuseen der Welt. Doch auch in seiner Heimatstadt Nürnberg kann sich der Besucher auf Spurensuche begeben. Das Germanische Nationalmuseum gehört zu den bedeutendsten Forschungszentren zu Albrecht Dürer und zeigt einige seiner bedeutendsten Werke. Das Albrecht-Dürer-Haus, Teil des Albrecht-Dürer-Wegs und sein Wohnhaus ab dem Jahr 1509, erlaubt einen faszinierenden Einblick in sein Leben und seine Kunst.

Lorenzkirche

Foto: © Nürnberg Tourismus

Die Lorenzkirche ist ein weithin sichtbares Wahrzeichen von Nürnberg und zählt zu seinen drei bedeutendsten Kirchen. Der „Stern von St. Lorenz“, eine steinerne Rosette und das kaiserliche Wappen empfangen den Besucher an der Westfassade, im Inneren finden sich kostbare Zeugnisse Nürnberger Künstler und eine der größten Orgeln der Welt.

Nürnberger Burg: Kaiserburg und Kaiserburgmuseum

Foto: © Nürnberg Tourismus

Die Nürnberger Burg ist das Wahrzeichen der Stadt Nürnberg. Von ihrer Freiung sowie vom Sinwellturm genießt der Besucher einen atemberaubenden Blick über die Altstadt. Zu besichtigen sind unter anderem das Kaiserburgmuseum sowie die Kaiserzimmer der Kaiserburg.

Der Hauptmarkt mit Schönem Brunnen und Frauenkirche

Foto: © Uwe Niklas

Bunt leuchten Blumen, frisches Obst und Gemüse auf dem Hauptmarkt in der Sommersonne, Einkaufen ist hier reinster Genuss. Der große Marktplatz vor der Mitte des 14. Jahrhunderts errichteten Frauenkirche ist außerdem Kulisse für zahlreiche Veranstaltungen wie zum Beispiel dem weltberühmten Nürnberger Christkindlesmarkt. Auch der Schöne Brunnen mit dem goldenen Ring, der einer Legende nach Wünsche erfüllt, prägt das Bild des Hauptmarkts. 

Rochusfriedhof Nürnberg mit Rochuskapelle

Foto: © Nürnberg Tourismus

Eine Oase inmitten der Großstadt. Nur ein paar Schritte vom belebten Nürnberger Plärrer entfernt, wartet der historische Rochusfriedhof auf ruhesuchende und kunstinteressierte Besucher. Peter Vischer der Ältere sowie der Barockkomponist und Organist der Sebalduskirche, Johann Pachelbel, haben hier ihre letzte Ruhestätte gefunden. Eine kunsthistorische Schatzkammer aus Spätgotik und Renaissance ist die Rochuskapelle nach Plänen von Hans Behaim dem Älteren.

Germanisches Nationalmuseum und die Straße der Menschenrechte

Foto: © Birgit Fuder

Das Germanische Nationalmuseum zeigt eine verständliche und lebendige Präsentation unschätzbarer Zeugnisse der Kulturgeschichte aus dem deutschsprachigen Raum. 
Die Straße der Menschenrechte zeigt sich als begehbares Kunststück an der Flanke des Museums und hat nicht nur das Bild Nürnbergs verändert, sondern auch das Bewusstsein einer ganzen Stadt für ihre Verpflichtung gegenüber der Vergangenheit geschärft.<xml></xml>